Geschichte(n)

Illustration mit Zeitungsschnipsle

Ostritzer lieben Müllers Wurst

Von Jan Lange, Ostritzer Stadtanzeiger

Die Fleischerei Müller am Markt ist in der Neißestadt eine Institution. Jetzt erhielt der Betrieb eine Auszeichnung.
So wie das Amen zur Kirche gehört, so gehört die Fleischerei Müller auf den Ostritzer Markt. Und das seit über 100 Jahren.

Max Müller übernahm die Fleischerei 1911. Der vorherige Besitzer, Oswald Friedrich, war plötzlich verstorben und einen Nachfolger in seiner Familie gab es nicht. So konnte der junge Fleischergeselle aus Dittersbach den Betrieb erwerben und weiterführen. Max Müller stammte selbst aus einer Fleischerfamilie. Da er allerdings zahlreiche Geschwister hatte, konnte er das Familienunternehmen in Dittersbach nicht übernehmen. Für die Ostritzer war dies von Vorteil, denn so kam der junge Fleischer in die Neißestadt.

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Frische Wurst und Fleisch gibt es bei Müllers seit 100 Jahren

Von Jan Lange, Sächsische Zeitung

Bernd Müller betreibt die traditionsreiche Fleischerei am Ostritzer Mark in der dritten Generation.

Besonders den Hackepeter und die Leberwurst kann Marita Böhmer empfehlen. Schon seit Jahren ist die 58-jährige treue Stammkundin der Ostritzer Fleischerei Müller. "Meine Eltern sind bereits dort einkaufen gegangen", erzählt sie. So wie Marita Böhmer geht es vielen Ostritzern, sie kaufen gern und regelmäßig in dem Fleischerfachgeschäft am Markt ein.

Möglich ist dies seit 100 Jahren. Im Jahr 1911 übernahm der junge Fleischergeselle Max Müller aus Dittersbach das Geschäft, der Vorgänger Oswald Friedrich hatte keinen Nachfolger für seinen Betrieb. Seitdem befindet sich die Fleischerei im Familienbesitz der Müllers.

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